Vollgas am Kap – in der Cape Cobra durch Kapstadt

Schon oft habe ich sie fahren sehen – am Kap der Guten Hoffnung, in Camps Bay und im Weinland. Heute fahren auch wir einen Tag in der Cape Cobra durch die Mother City.

Cape Cobra wird nicht nur eine gefährliche Schlange Südafrikas genannt, sondern auch ein Oldtimer. Wir holen den rot/schwarzen Zweisitzer bei Cape Cobra Hire ab und machen uns auf den Weg. Natürlich wollen wir heute nur die schönsten Straßen Kapstadts mitnehmen. Also geht’s bei strahlendem Sonnenschein Richtung Süden. Wir fahren den Old Boyes Drive und blicken hinunter auf Muizenberg – die Geburtsstätte des Surfens in Südafrika. Unter uns tummeln sich auch schon die Surfer an der Surfers Corner, ein paar Leute schwimmen in der False Bay – ein wunderschöner Ort, um unseren kleinen Road Trip zu starten. Zudem ist dieser Streckenabschnitt nie stark befahren und bietet eine herrliche Aussicht.

Weiter geht’s Richtung Süden. Am Hafen Kalk Bays vorbei durch Fish Hoek, dem größten Ort auf der Kaphalbinsel. Nun fahren wir direkt am Meer entlang. Neben der Straße fährt auch der Zug an der Küste entlang, ebenfalls auf dem Weg nach Simon’s Town, der Heimat der Jackass-Pinguine. Doch die Pinguine besuchen wir heute nicht, wir kennen die Jungs und Mädels ja schon lange genug. Kurz vor dem Zentrum Simon’s Towns fahren wir die Berge hinauf. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die Gegend, die Ende des 17. Jahrhunderts erstmals erkundet und vom damaligen Gouverneur Simon van der Stel einfach nach sich selbst benannt wurde. Und von hier oben können wir verstehen, warum der Simon von diesem Stück Land an der Bucht so angetan war.

Nun geht es durchs Landesinnere der Kaphalbinsel. Hier begegnen wir kaum anderen Fahrern, Touristen verirren sich hier meist auch nicht hin. Und so langsam haben wir bei so viel frischem Wind im Cabrio Lust auf lecker Essen und Wein. Da passt es doch gut, dass auf der anderen Seite der Halbinsel eine schöne Weinfarm liegt. Wir fahren den Bergpass Ou Kaapse Weg hinunter und genehmigen uns ein Gläschen Wein und Fisch auf dem Steenberg Wine Estate. Von hier aus schauen wir auf Kapstadts Süden, mit der Rückseite des Tafelbergs vor uns.

Das war lecker. Und so kann es gestärkt weitergehen. Welche Strecke darf bei so einer Fahrt im Cabrio nicht fehlen? Natürlich müssen wir auch eine der schönsten Panoramastraßen Südafrikas mitnehmen. Und so fahren wir über den 11 Kilometer langen Chapman’s Peak Drive. Seit 1922 führt diese enge Straße direkt am Atlantik entlang durch den gleichnamigen Berg Chapman’s Peak. Hier wurde die Straße damals in den Berg gesprengt, damit wir heute die fantastische Straße fahren können.

Zum Video:https://www.facebook.com/jowebertours/videos/999736723549238/

Und hier macht es besonders Spaß, mit der Cobra durch die engen Kurven zu cruisen. Nun halten wir natürlich auch an und genießen von unserem Picknicktisch aus den Blick auf das Fischerdörfchen Hout Bay, das Zuhause der Pelzrobben Cape Fur Seals. Wer hier sitzt, der kann spüren, warum die Kapregion eine der schönsten Gegenden zum Urlauben ist.

Nun heizen wir ein bisschen durch die City. Die Motorengeräusche der Cape Cobra geben einem die Bestätigung, dass wir in einem richtigen Rennwagen sitzen. Besonders beim Gasgeben richten sich heute unzählige Male alle Augen auf uns. So einen Schlitten wollen wohl einige andere auch gerne mal fahren. Und während uns der Wind durchs Haar fegt fahren wir über Südafrikas wohl bekannteste Promenade – Camps Bay. Hier tummeln sich besonders im Sommer alle, die was auf sich halten, bei einem Drink in einer der Bars oder einem Dinner in den vielen erstklassigen Restaurants. Wir stoppen hinter Camps Bay und blicken zurück auf die Gebirgskette 12 Apostel, die wir soeben entlanggefahren sind.

Den Berufsverkehr in der Innenstadt wollen wir uns heute allerdings nicht antun. Also fahren wir wieder etwas aus der City hinaus und gehen zum Abschluss unseres Road Trips auf eine weitere Weinfarm. Auf der Durbanville Hills-Weinfarm gönnen wir uns noch ein Wine Tasting – und zwar mit zu den Weinen passendem Käse. So lassen wir unseren Tag doch gern ausklingen. Durbanville ist nur wenige Minuten vom Zentrum Kapstadts entfernt und hat so einige gute Weinfarmen zu bieten. Und so fahren wir nach einem tollen Tag wieder nach Hause. Die Cape Cobra war in jedem Fall ein tolles Erlebnis, das wir nur empfehlen können.

Cape Cobra

Die Cape Cobra kann man sich in Kapstadt bei Cape Cobra Hire mieten. Es gibt hierfür verschiedene Angebote und man kann den Klassiker für 4 Stunden, 8 Stunden, einen Abend oder 24 Stunden anmieten. Die Preise rangieren hierfür zwischen 1500 Rad (100 Euro) und 3000 Rand (200 Euro). Hinzu kommt noch Benzin.

Tipps

Eine Cape Cobra zu fahren ist ein echtes Erlebnis. Der Oldtimer gibt einem das Gefühl, in einem Rennwagen zu sitzen. In diesem Auto sollte man auf jeden Fall ein paar schöne Küsten- und Bergstraßen fahren. Die Kaphalbinsel und das Weinland bieten sich hierfür besonders gut an. Denn ab und zu sollte man auch mal anhalten – eine Weinfarm oder ein Restaurant mit Ausblick runden den Tag in der Cape Cobra ab.

Kontakte & Adressen

Cape Cobra Hire
10 Hermes Street
Paarden Eiland
Cape Town, 7441
Tel: +27 (0)83 321 9193
E.Mail: ross-renee@capecobrahire.co.za
Website: https://www.capecobrahire.com/

Wenn du dir Kapstadt um Umland von einem Guide zeigen lassen möchtest, dann melde dich gerne bei mir, denn ich bin ausgebildeter Touristenführer für das Westkap!

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